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Obedience

Der grosse cherryapport.jpgUnterschied zur "normalen" Unterordnung besteht darin, dass die übungen beim Obedience sehr viel exakter ausgeführt werden müssen, als man es normalerweise auf Deutschlands Hundeplätzen sieht. Auch ist der Schwierigkeitsgrad höher als bei den ähnlichen übungen aus BH (Begleithundeprüfung) und VPG (Vielseitigkeitsprüfung, ehemals Schutzhundesport). So wird beispielsweise vorausgeschickt in einen mit Pylonen abgegrenzten Bereich, in dem der Hund vollständig liegen muss. Apportiert wird nicht nur Holz, sondern auch Kunststoff und Metall.

Genau wie bei Agility oder VPG gibt es auch bei Obedience verschiedene Klassen, die man bei Prüfungen durchlaufen muss. Es sind vier verschiedene Stufen: "Beginner", Obedience 1 , 2 und 3. Man muss bei einer Prüfung jeweils eine Mindestpunktzahl erreichen, um zu bestehen und aber eine noch höhere Punktzahl, um in die nächste Klasse aufsteigen zu dürfen.

Was es nicht ist:

Obedience ist keine besondere Ausbildungsmethode, wie es leider immer noch oft verbreitet wird. Häufig wird Obedience mit positiver Bestärkung gleichgesetzt oder als "Leckerli-Ausbildung" betitelt. Diese Aussagen werden dieser Hundesportart in keiner Weise gerecht. Denn Obedience ist einfach eine Sportart, bei der verschiedene Gehorsamsübungen gezeigt werden.

box.jpg Richtig ist: Die positive Bestärkung ist in besonderem Masse geeignet, Hunden die übungen im Obedience beizubringen. Denn auf Prüfungen wird nicht nur die korrekte Ausführung einer übung bewertet, sondern auch die freudige Mitarbeit des Hundes. Dies ist sogar ein eigenständiger Teil der Prüfungsordnung und wird als "Umgang Mensch/Hund" bezeichnet. Unerwünscht ist dabei ein kasernenhofartige Umgangston und gebrüllte Befehle, wie man es oft in anderen Hundesportarten sieht. Mensch und Hund sollen ein Team bilden und sich auch so präsentieren.

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